Kindergarten Mullewapp

 

Kindergarten Mullewapp

 

Kindergarten "Mullewapp"
Hindenburgstraße 4
38700 Hohegeiß
Telefon: 05583/633
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Wir über uns
Wir über uns

Viele kleine Leute
an vielen kleinen Orten
die viele kleine Dinge tun,
können das Gesicht der Welt verändern!


Am 1. Juli 1976 wurde auf dem ehemaligen Schulgartengelände der Grundschule Hohegeiß unter der Trägerschaft der Stadt Braunlage ein Kindergarten für eine Gruppe mit 18 Kindern eröffnet. Damit wurden zwei Planstellen für eine staatl. anerk. Erzieherin und eine Kinderpflegerin geschaffen, die Kinder ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt in der Zeit von 7.30 Uhr bis 12.45 Uhr betreuen. Auf Grund der demographischen Entwicklung in Hohegeiß wurde die Vergrößerung des Kindergartens im August 2003 notwendig, damit können bis zu 25 Kinder betreut werden. Aus sozial-politischen Gründen wurde im Februar 2007 die Möglichkeit geschaffen, Kinder ab dem zweiten Lebensjahr in begrenzter Zahl aufzunehmen.
Mit dem 2013 politisch verankerten Rechtsanspruch Einjähriger auf eine Betreuung  wuchs auch die Nachfrage in Hohegeiß. Dem trug die Stadt Braunlage Rechnung und beschloss 2016 die Eröffnung einer Krippengruppe. Im Zuge derer wurde der Kindergarten mit einem Anbau erweitert und der Personalschlüssel um drei Erzieherinnen erhöht. Nun bietet die Einrichtung von 07.00-15.00 Uhr Betreuungsmöglichkeiten für 10 Krippenkinder von 1-3 Jahren und 25 Kindergartenkinder von 3-6 Jahren.
Gleichzeitig wurde die Möglichkeit geschaffen, für die Kinder der Einrichtung sowie für auch die Schulkinder einen Mittagstisch anzubieten.  
 Eine kontinuierlich gute Auslastung berechtigt den Bestand der Einrichtung seit vielen Jahren und auch in Zukunft.

Die örtliche Lage ist ideal für eine Zusammenarbeit mit der Grundschule und unterstützt einen gleitenden Übergang für die Kinder. Prägend für eine zeitgemäße vorschulpädagogische Arbeit unter Einbeziehung der Standortbedingungen ist die kontinuierliche Teilnahme der Mitarbeiterinnen an weiterführenden Seminaren.


Differenzierte Arbeit und ein intensives soziales Miteinander in der altersgemischten Gruppe, individuelle Förderung der Persönlichkeitsbildung, Integration, Gesundheitserziehung, Naturerleben und Bewegung als Prävention sind Eckpunkte, die unser Profil zeigen. Angebote für Erwachsene und aktive Mitarbeit der Eltern, die regelmäßig die Projekte der Gruppe begleiten, helfen bei der Umsetzung der Konzeption. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Öffentlichkeitsarbeit sind Angebote zur Vernetzung.
Die Grundlage für unsere Arbeit bietet hierbei der Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder.
 Der Spaß und die Freude der vielen kleinen und großen Leute am gemeinsamen "Selber-Tun" sollen weiter wachsen und aus dem Bergdorf hinaus getragen werden!

Der Kindergarten
Der Kindergarten

Unsere Einrichtung befindet sich unmittelbar hinter dem Grundschulgebäude in der Hindenburgstraße 4

Der Träger des Kindergartens ist die Stadt Braunlage.

Das Gebäude ist ein Flachbau mit
    
Gruppenraum Kindergarten
Gruppenraum Krippe
Waschraum Kindergarten
Schlafraum Krippe
Waschraum Krippe
Küche
Essbereich
Flur mit Garderobe Kindergarten
Garderobe Krippe
Büro
Wirtschaftsbereich

Ein Abstellraum für zurzeit nicht benötigtes Material befindet sich im Keller der angrenzenden Schule.

Das Außenspielgelände teilt sich auf in einen großen Sandplatz mit Rutsche, Wippe, zwei Schaukeln, "Federpferd" und Klettergerüst sowie einer Kiste mit Sandspielzeug.
Das Außenspielmaterial (Dreiräder, Roller, Hüpfebälle, Stelzen usw.) wird in einem Gerätehäuschen auf dem Schulhof aufbewahrt.
Um die Rückseite des Kindergartengebäudes zieht sich ein 2 Meter breiter Rasenstreifen.
Das Kindergartengelände ist vom Schulhof der Hohegeißer Grundschule durch einen Zaun getrennt.
Der Zugang zum Kindergarten erfolgt nur über das Schulhofgelände.

Der Kindergarten ist für eine altersübergreifende Gruppe - 25 Kinder - im Alter von 3 Jahren bis zum Schuleintritt eingerichtet.
Die Krippe ist für 10 Krippenkinder im Alter von 1-3 Jahren eingerichtet.
Bei Bedarf kann auch ein Integrationskind aufgenommen werden. Die Genehmigung auf Ergänzung der Betriebserlaubnis gem. § 45 KJHG ist vom Niedersächsischen Landesjugendamt erteilt.

Die Kinder werden von fünf Erzieherinnen und gegebenenfalls einer Heilerziehungspflegerin (10 Stunden pro Woche) und bei Gelegenheit von einer Praktikantin betreut. Urlaubs- und Krankheitszeiten werden jederzeit durch Fachpersonal aus der Kindertagesstätte Braunlage ergänzt.

Die Reinigung des Kindergartens obliegt einer Reinigungskraft der Stadt Braunlage.

Die Einrichtung ist von Montags bis Freitags von 7.00 Uhr bis 15.00 Uhr geöffnet. Einen Monat in den Sommerferien (Niedersachsen) und zwischen Weihnachten/ Neujahr bleibt der Kindergarten geschlossen. Bei Betreuungsbedarf gibt es eine Feriengruppe in der Kindertagesstätte Braunlage.

Pädagogische Ziele
Pädagogische Ziele
„Wo wollen wir hin?“


Der Kindergarten „Mullewapp“ hat einen eigenständigen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag.

Hier bekommen die Kinder zu unterschiedlichen Zeiten individuelle Unterstützung um Ich–Kompetenz, Sach-Kompetenz und soziale Handlungskompetenz weiterzuentwickeln.

Die Unterstützung der kognitiven, motorischen, sozialen, emotionalen und kreativen Fähigkeiten im Sinne einer ganzheitlichen Entwicklung fördern die Spielfähigkeit und damit die Schulfähigkeit.

Ein Lernen mit allen Sinnen wird angestrebt.

Gesundheitserziehung und Bewegungserziehung als Prävention begleitet den Kindergartenalltag.

Eine lebendige Atmosphäre weckt Spaß und Motivation am gemeinsamen Tun und fördert die Sprachentwicklung.

Im Alltag sowie bei Projekten sollen die Kinder elementare Erfahrungen zum mathematischen Grundverständnis sammeln.

Gemeinsame Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder im Kindergarten bietet allen die Möglichkeit, sich selbst und anderen vorurteilsfrei begegnen zu können.

Der Kindergarten orientiert sich an den Bedürfnissen der Familien, basierend auf gegenseitiger Öffnung und ist somit eine Ergänzung zur Familienerziehung.

Eine Vernetzung mit anderen Institutionen und die Öffentlichkeitsarbeit erweitern die Erfahrungsmöglichkeiten für Kinder, Eltern und Mitarbeiter.

Ein intensiver Kontakt mit der Grundschule ermöglicht den Kindern einen gleitenden Übergang.

 

Ziele für Krippenkinder

Die Wohlbefindlichkeit der zweijährigen Kinder wird unter Einbeziehung der älteren Kinder gefördert.

Erste soziale Beziehungen der Krippenkinder mit anderen Kindergartenkindern sollen sich anbahnen und vertieft werden. Damit wird das Bedürfnis nach sozialen Kontakten geweckt, gefördert und befriedigt.

Durch angemessene und positive Eindrücke wird für einen ausgeglichenen emotionalen Zustand gesorgt und das Wohlbefinden gefördert.

Eine beginnende Selbstversorgung in elementarer Form in alltäglichen Bereichen wie Essen, An- und Ausziehen und in der Hygieneerziehung wird angebahnt.

Im Kindergartenalltag wird die Sprachentwicklung, besonders das Sprachverständnis, durch altersgerechte Ansprache und durch die Förderung der Interaktion mit älteren Kindergartenkindern unterstützt.

Ein Angebot von altersgerechtem angemessenem Spielmaterial fördert die Spielfähigkeit und die kognitive Entwicklung.

Was ein Kind zum Spielen braucht
Was ein Kind zum Spielen braucht

Erwachsene, die das Spiel der Kinder ernst nehmen, es beobachten und mit Lob und Anerkennung unterstützen, die sich auf ein Spiel einlassen, wo sie gebraucht werden, und die sich zurückziehen, wo sie überflüssig oder gar störend sind.


Andere Kinder, an die es Ideen weitergibt und von denen es Ideen übernimmt,
mit denen es sich streitet und wieder versöhnt, denen es hilft und von denen es Hilfe bekommt.


Ruhe und Ungestörtheit, in der sich ein Spiel entfalten kann.


Die Zeitspanne, in der das Spiel zu Ende gebracht werden kann.


Eine räumliche Umgebung, in der es sich ohne allzu große Reglementierung frei bewegen und selbst aktiv werden kann.


Die Möglichkeit vielerlei Erfahrungen und Entdeckungen zu machen: mit Gegenständen, Materialien und Situationen umgehen zu lernen und mit ihnen zu experimentieren.


Quelle unbekannt

Räumlichkeiten der Einrichtung
Räumlichkeiten der Einrichtung

So sieht es bei uns aus

Im Eingangsbereich befindet sich die Garderobe. Dort hat jedes Kind die Möglichkeit, Kleidungsstücke auf den "eigenen" Haken und die Schuhe auf dem in einer Schuhbank dafür vorgesehenen Platz unterzubringen.
Weiterhin befinden sich dort die Erste-Hilfe-Utensilien.

Im Gruppenraum gibt es eine Spielburg mit der Möglichkeit, sie als Puppenecke im unteren Bereich und als Kuschelecke im oberen Teil zu nutzen. Sie bietet auch die Möglichkeit, sich zu verkleiden. Dazu gibt es einen großen Spiegel. Die Puppenecke ist auf kleinem Raum gemütlich eingerichtet. Verschiedene Puppen und Teddys wohnen in der Puppenecke.

Zwei Tische bieten Platz für Gesellschaftsspiele, Puzzle u. ä. Ein Mal- und Basteltisch ist fester Bestandteil des Gruppenraums. Der Maltisch bietet jederzeit fünf Kindern gleichzeitig die Möglichkeit, sich frei zu beschäftigen. Daneben befindet sich das Malregal mit den vielfältigen Mal- und Bastelutensilien.

Neben der Gruppenraumtür befindet sich ein großes, offenes Regal. Dort sind verschiedene Gesellschaftsspiele, Puzzle, Memory, Farbspiele und Geschicklichkeitsspiele bis zur Kopfhöhe der Kinder griffbereit. Sie werden nach Beliebtheit, Thema oder Jahreszeit durch andere Spiele ausgetauscht.

Im oberen Teil des Regals sind Bilderbücher, die sich die Kinder über das Wochenende ausleihen können, ebenso Fachliteratur.

Ein gelber Teppich mit vielen bunten Kissen wird als Rückzugsmöglichkeit sowie für den "Morgenkreis" genutzt. Dort befindet sich auch noch ein teiloffener Schrank, in dem Material und Spiele aufbewahrt werden.

Holzkaspertheater, Werkbank, Puppenstube sind beweglich und austauschbar. Sie werden separat in einem Kellerraum der Grundschule gelagert und können nach Interesse genutzt werden.

Im angrenzenden Raum befindet sich das Büro.

Im Waschraum gibt es drei unterschiedlich große Toiletten sowie drei Waschbecken, mit Ablagen und Spiegeln in kindgerechter Höhe. Für unsere jüngeren Kinder gibt es einen Wickeltisch mit ausziehbarer Treppe. An der Wand sind Halterungen für Zahnputzbecher, Seifenspender, Papierhandtücher sowie Malschürzen angebracht.

Krippe

Unsere Krippengruppe befindet sich in dem neu eingerichteten Gebäude, das 2016 fertiggestellt wurde. Der Bereich verfügt über einen hellen, geräumigen Gruppenraum der Platz für 10 Kinder im Alter von 1 – 3 Jahren bietet.

In dem Gruppenraum befindet sich eine große Krabbelburg, in der die Kinder zur Förderung der Grobmotorik und Balancierfähigkeit angeregt werden. Durch die unterschiedlichen Erhebungen und  die Bodenbeschaffenheit werden Tast- und Gleichgewichtssinn geschult.

Des Weiteren verfügt der Raum über eine Spielküche, in der das Rollenspiel erprobt wird. Dadurch werden Gefühle und Emotionen ausgelebt, wenn zum Beispiel ein Püppchen gefüttert wird oder die pädagogische Kraft die Kinder dabei unterstützt, Alltagssituationen nachzuspielen.

Zur Förderung der Feinmotorik und der Augen-Hand-Koordination steht den Kindern in den offenen Regalen didaktisches Material zur Verfügung. Sie können hier frei zwischen Formen- und Farbspielen, Puzzeln sowie Steckpyramiden und vielen anderen Spielmaterialen wählen.

So ist der Raum in unterschiedliche Bereiche eingeteilt, die dem Bewegungsdrang der Kinder ausreichend Möglichkeiten geben.

Der Spiel- und Bauteppich lädt dazu ein, der Phantasie freien Lauf zu lassen. Hier können die Kinder mit Bausteinen konstruktiv tätig werden. Zusatzmaterialien wie z.B. Autos, Tiere und Bäume können dabei in das Spiel eingebaut werden.

Um die musikalische Wahrnehmung und Entwicklung während des Spieles zu fördern, bietet die eingerichtete Musikecke Trommeln, Glöckchen, Klanghölzern und andere klangerzeugende Materialien. Die pädagogische Kraft unterstützt dieses durch Schoß- und Kniereiterspiele sowie mit Klanggeschichten.

Die gemeinsamen Mahlzeiten werden im Gruppenraum an den dafür bereitstehenden Tischen eingenommen.

Im angrenzenden, separaten Schlafraum befinden sich zehn kleinen Betten.
Hier wurde auch eine Kuschelecke geschaffen, in der die Kinder entspannen und träumen können. Dabei bietet die angrenzende Bücherecke Gelegenheit, sich in Ruhe ein Buch anzuschauen.

Zum Sanitärbereich gehören zwei kleine und eine größere Toilette sowie Waschbecken, Dusche, ein Wickeltisch und Halterungen für die Zahnputzbecher.

In der Küche wird für alle Kinder das Frühstück zubereitet. Hier können Lebensmittel vorschriftsmäßig gelagert werden.
Das Mittagessen wird in die Küche geliefert und in einem Warmhalteofen  bis zur Ausgabe an die Kinder auf der vorgegebenen Temperatur gehalten.
Durch eine Durchreiche wird das Mittagessen von einer Küchenkraft an die Kindergarten- und Schulkinder ausgegeben.
Für die Reinigung des Geschirrs gibt es in der Küche eine Spülmaschine.

Angrenzend an die Küche befindet sich der Essbereich. Er ist ausgestattet mit Tischen und Stühlen für verschiedene Altersstufen.
Die Kindergartenkinder nehmen hier alle Mahlzeiten ein. Das Frühstück wird in Buffetform gereicht.
Das Mittagessen wird zeitversetzt von Kindergarten- und Schulkindern eingenommen, die Krippenkinder nehmen alle Mahlzeiten in ihrem Gruppenraum ein.

Der Zugang zum Essbereich für die Schulkinder ist separat, ebenso nutzen sie eine separate Toilette.

In diesem Bereich des Anbaus befinden sich außerdem mehrere Wirtschaftsräume und eine Personaltoilette.

Wie gestalten wir den Tag
Wie gestalten wir den Tag

Inhaltliche Einzelfragen

Wir wünschen uns, dass alle Kinder bis spätestens 8.30 Uhr gebracht werden.

Der Kindergartenalltag beginnt mit einem freien Spielangebot, d.h. jedes Kind wählt aus den verschiedenen Aktivitätsmöglichkeiten nach seinem Wunsch ein Spiel aus.

Frühstück wird täglich bis 10.00 Uhr angeboten.

Die freie Spielzeit wird dann in eine gemeinsame Aktivität übergeleitet, die als gelenktes Spiel oder vorbereitetes Angebot bereitsteht und für bestimmte Zeitabstände einem Thema unterliegt, das sich auf die Bedürfnisse der Kinder oder auf aktuelle Situationen bezieht (Projektorientierte Arbeit nach dem situativen Ansatz).

Dazu gehören z. B. Bilderbuch oder Bildbetrachtungen, Bilderbuchkino, Vorlesen, gemeinsame Gespräche, Beobachtungen, Basteln, Malen, Musik, Werken, Rhythmik, Fantasiereisen, Bewegungsspiele, Fingerspiele, Rätsel, Kreisspiele, Wahrnehmungsspiele, Verkleiden, Theater, Experimente, Aufenthalt am Bauwagen, Wanderungen, praktische Verkehrserziehung, Vorbereitung von Festen, Geburtstagsfeiern und Besuche von öffentlichen Einrichtungen je nach Thema.


Wir versuchen bei fast jeder Wetterlage den Kindern die Möglichkeit zu geben, das Außenspielgelände zu nutzen.


Als weitere Angebote stehen am Montag die Turnhalle der Schule zur Verfügung. Wir geben den Kindern somit zusätzliche Anreize, ihre Bewegungsabläufe zu schulen. Dies dient gleichzeitig der Unfallprävention.


Einmal im Monat kommt der Pfarrer Wildlowski zu uns in den Kindergarten und erzählt den Kindern eine Geschichte aus der Bibel.
Im zweiten Kindergartenhalbjahr gehen wir in die Grundschule. Dort lesen die Schulkinder den Kindergartenkindern eine Geschichte vor.



Einmal im Monat mittwochs kommt Herr Linke zum Bilderbuchkino.

Freitags werden den Kindern Bilderbücher leihweise über das Wochenende angeboten.

Die Kindergartenkinder essen 12.00 Uhr im Essbereich.
Die Schulkinder essen 12.30 Uhr im Essbereich.



Tagesablauf in der Krippe:

07:00 – 07:45 Uhr Frühdienst im Gruppenraum mit Freispiel
07:45 – 08:00 Uhr Körperpflege
08:00 – 08:30 Uhr gemeinsames Frühstück mit gemeinsamen Ritualen (Tischspruch, Kerze, etc.)
08:30 – 08:45 Uhr gemeinsames Zähneputzen und Körperpflege
08:45 – 09:00 Uhr Morgenkreis (gemeinsame Rituale wie z.B. Gedichte, Lieder, etc.)
09:00 – 09:45 Uhr Freispiel im Gruppenraum oder im Freien oder pädagogische Angebote
09:45 – 10:00 Uhr Körperpflege
10:00 – 10:15 Uhr kleine Zwischenmahlzeit (Obst und Getränke)
10:15 – 10:45 Uhr Spiel im Gruppenraum oder im Freien
10:45 – 11:00 Uhr Körperpflege
11:00 – 11:30 Uhr Mittagessen
11:30 – 12:00 Uhr Körperpflege und Schlafanzug anziehen
12:00 – 13:45 Uhr Mittagsschlaf
13:45 – 14:00 Uhr Körperpflege und Tageskleidung anziehen
14:00 – 14:15 Uhr Vesper
14:15 – 15:00 Uhr Freispiel im Gruppenraum oder im Freien

Ankommen und sich wohl fühlen
Ankommen und sich wohl fühlen

Die Eingewöhnungszeit

Die Individualität der Kinder berücksichtigen wir besonders während der Eingewöhnungszeit in unserer Krippe und im Kindergarten. So verschieden wie die Menschen mit denen wir zu tun haben sind, gestaltet sich nicht nur die Art sondern auch die Dauer der Eingewöhnungszeit.

Manche Kinder fühlen sich bei uns schnell wie zu Hause, andere aber brauchen einige Wochen bis die Eingewöhnung abgeschlossen ist. Manchmal sind es auch Eltern, die Schwierigkeiten mit der Trennungsphase haben, obwohl sich das Kind schon gut eingelebt hat.

Jede Familie kommt zu uns mit einer eigenen Vorgeschichte, verschiedenen Erfahrungen und Empfindungen. Das Kind kann sich erst richtig eingewöhnen, wenn es auch den Eltern mit diesem Schritt gut geht.

Unser Ziel ist es, dass die Kinder und Eltern gemeinsam mit uns ihren eigenen Weg in der Eingewöhnungszeit finden.

Im Anmeldegespräch versuchen wir viel von den Eltern über den Entwicklungsstand, die Gewohnheiten und Vorlieben des Kindes zu erfahren. Dies ist uns besonders bei der Aufnahme von Krippenkindern sehr wichtig.

Die Eingewöhnung der Kleinsten wird von einer Kollegin intensiv begleitet. Gezielte Beobachtung und Austausch zwischen Eltern und der Kollegin helfen uns, das Kind kennen zu lernen und zu erfahren, wo es Unterstützung und Hilfe braucht.

Kinder ab drei Jahren benötigen in der Regel eine kürzere Eingewöhnungszeit.
Auch hier findet in der ersten Zeit ein reger Austausch zwischen Eltern und Erziehern statt.

So wie man isst, so ist man
So wie man isst, so ist man

Gesundes Frühstück

Das gesunde Frühstück hat sich bei uns seit vielen Jahren bewährt. Mehrere Kinder haben gleichzeitig die Möglichkeit, in einer gemütlichen Runde im Essbereich zu frühstücken.

Hier können die Kinder aus mehreren Angeboten vom Buffet auswählen und selbständig ihr Frühstück zusammenstellen. Nach den Wünschen der Kinder und im Sinne einer gesundheitsbewussten Ernährung variiert das Frühstück, wobei Obst und Gemüse feste Bestandteile sind.
Obst und Gemüse sowie Getränke, werden während des gesamten Vormittags angeboten.
Um dieses immer zu ermöglichen, benötigen wir einen monatlichen Unkostenbeitrag von 5,11 €, der mit der Kindergartengebühr abgebucht wird.
Montags bieten wir aufgrund der sich anschließenden sportlichen Unternehmungen immer ein leichtes Frühstück, verschiedene Corn-Flakes-Sorten oder Müsli an.
Donnerstags frühstücken wir alle gemeinsam. Wir beginnen um 9.00 Uhr. Wem das nicht möglich ist, der kommt bitte erst um 10.00 Uhr.
Unser gemeinsames Frühstück beginnt mit einer kleinen Englischrunde. Nacheinander werden von den Kindern bereits gelernte Vokabeln wiederholt und anschließend ein bis zwei neue englische Wörter, passend zu aktuellen Anlässen, kennen gelernt.
Das Singen des englischen Liedes „Good morning“ schließt unseren Ausflug in die fremde Sprache

Das Auf- und Abräumen des Geschirrs und das Putzen der Zähne gehören zum täglichen Ablauf. Die dazu benötigten Mittel werden mit der Aktion „Gesunde Zähne" von den Krankenkassen zur Verfügung gestellt.
Auch in das umweltbewusste Trennen der Abfälle werden die Kinder mit einbezogen.

Turnspaß am Montag
Turnspaß am Montag

Förderung des Körperbewusstseins


Um sich frei beim Turnen bewegen zu können, braucht Ihr Kind:
- ein T-Shirt,
- eine bequeme Hose,
- dicke Socken oder Turnschuhe.

Spaß an der Bewegung - am selber tun - steht hier im Vordergrund!

Durch gezielte Bewegungs- und Rhythmikangebote und den sinnvollen Wechsel von An- und Entspannung wollen wir allen Kindern Gelegenheit bieten, nach ihren Möglichkeiten neue Erfahrungen/Kompetenzen im Bewegungs- und Wahrnehmungsbereich, sowie im emotionalen und sozialen Bereich erwerben zu können.

Je nach Wetterlage oder Möglichkeit können wir das Waldschwimmbad oder das Hallenbad des „Hotel Panoramic“ nutzen. Die Eltern werden rechtzeitig im Voraus über diese besonderen Aktivitäten informiert.

Kommt alle her und seht …
Kommt alle her und seht …

Traditionelle Feste und ihre Hintergründe


Mit dem Einverständnis der Eltern besucht uns einmal im Monat, immer dienstags, Herr Pfarrer Wildlowski im Kindergarten.

Zunächst beginnen wir mit einem Lied zu dem verschiedene Bewegungen ausgeführt werden. Danach erzählt er uns kindgerecht eine Geschichte aus der Bibel. Stehen kirchliche Feiertage an, sind diese Geschichten inhaltlich darauf abgestimmt (Ostern, Martinstag, Weihnachten).

Durch die Vermittlung religiöser Werte fördern wir die Allgemeinbildung unserer Kinder. Dies zu vermitteln und dem Kind nah zubringen, ist uns wichtig. Mit dem Segen, den wir gemeinsam für alle Kinder in der Gruppe singen, stärken wir das WIR-Gefühl.

Musik bereichert unseren Alltag
Musik bereichert unseren Alltag

Ist Balsam für die Seele und fördert das Gemeinschaftsgefühl

Wissenschaftlich ist erwiesen, dass sich Musik positiv auf die Entwicklung der Intelligenz, die Lern- und Leistungsbereitschaft, auf die Kreativität und die soziale Kompetenz von Menschen auswirkt.

Das aktive Erleben der Musik wirkt sich positiv auf die Sprachentwicklung, die motorische Entwicklung und das Körperbewusstsein aus.

Es fördert die Kreativität und Phantasie sowie die Konzentration und Ausdauer.
Gemeinsames Musizieren belebt unseren Gruppenalltag und fördert gleichzeitig das Gemeinschaftsgefühl.

In unserer täglichen pädagogischen Arbeit finden verschiedene Angebote zur Musik statt:
-    Sing- und Kreisspiele
-    Klanggeschichten
-    Bewegungsspiele
-    Reime und Verse
-    Malen nach Musik
-    Sprechgesang
-    Hören bekannter Musikstücke

Dies bereitet den Kindern viel Spaß und Freude und bereichert ihren Kindergartenalltag.

Unser Kindergarten wurde mit dem FELIX Gütesiegel des Deutschen Chorbundes ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhielten wir für tägliches Musizieren mit unseren Kindern.

FELIX
Bücherkumpel ("book buddy") Kinder lesen Kindern vor
Bücherkumpel ("book buddy") Kinder lesen Kindern vor

Die Grundlage, ob ein Kind Freude am Lesen hat, wird nach allgemeinen Erkenntnissen schon im Kindergartenalter gelegt.

Das "book buddy" System wurde in Kanada entwickelt und bedeutet auf Deutsch "Bücherkumpel".

Die Kindergartenkinder gehen im zweiten Kindergartenhalbjahr in die Grundschule zu den Kindern der dritten und vierten Klasse. Jedes Kindergartenkind hat seinen persönlichen "book buddy" und bekommt von ihm eine Geschichte vorgelesen.

Die Vorteile dieses Systems sind klar erkennbar. Die Schulkinder sind motiviert, die richtigen Bücher zu suchen, um ihre kleinen Freunde zu fesseln und damit zu beeindrucken.

Die Kindergartenkinder bekommen Kontakt zu Büchern und dieser wird nicht durch einen Erwachsenen hergestellt, sondern durch ein Kind.
Neben diesen positiven Aspekten, die den Umgang mit Büchern betreffen, darf man natürlich den sozialen Aspekt nicht außer Acht lassen. Ältere Kinder haben Kontakt zu jüngeren Kindern und müssen eine gewisse Verantwortung übernehmen.

Die Schule ist für die Kindergartenkinder nicht mehr fremd, sie durften sie in angenehmer Atmosphäre kennen lernen.

Der Roller rollt ...
Der Roller rollt ...

Wir fördern das Gleichgewicht


Ein Schwerpunkt unserer psychomotorischen Arbeit mit Kindern bildet das „Rollerfahren". Rollerfahren dient dem allmählichen Sammeln von Erfahrungen und der schrittweisen Aufeinanderfolge von Entwicklungsstufen.

Rollerfahren fördert die Entwicklung grundlegender motorischer Qualität, wie Finden, Halten und Verlieren des Gleichgewichts, Körperkoordination, Beschleunigung, Reaktion und Ausdauer.

Weiterhin kommen komplexe Anforderungen wie Schulterblick, Kurvenschräglage (Sand, Nässe), Vorfahrtabsprachen (andere spielende Kinder), Distanz schätzen, oder der Gebrauch der Rückbremse (Gewichtsverlagerung, Balance) hinzu. Roller lassen nur begrenzte Geschwindigkeiten zu, der Körperschwerpunkt liegt tief und im Notfall sind die Füße schnell am Boden.

Um Kindern aller Alterstufen und Entwicklungsstufen gerecht zu werden, stehen Roller in verschiedenen Größen und Arten zur Verfügung, z. B. mit Doppelrad hinten, Vollgummi- und luftbereifte Roller.

Um den Kindern genügend Platz zum Roller fahren zur Verfügung zu stellen, nutzen wir in Absprache mit der Grundschule Hohegeiß den Schulhof.

Wald - Erlebnis - Natur
Wald - Erlebnis - Natur

Der Aufenthalt an unserer Waldhütte hat viel zu bieten!

In unmittelbarer Nähe des Kindergartens, auf der Wiese am Bocksbergwerk, befindet sich ein kleines Gartenhäuschen, das uns ganzjährig zur Verfügung steht. Dort lagern verschiedene Materialien zur spielerischen Auseinandersetzung mit der Natur und ihren Gesetzmäßigkeiten.

Die Kinder können mit allen Sinnen die Natur erleben und begreifen. Hierzu gehört der Umgang mit den unterschiedlichen Naturmaterialien, das Wahrnehmen der Jahreszeit mit ihren besonderen Merkmalen und das Beobachten der Tiere und Pflanzen.

Das umliegende Gelände bietet den Kindern die Möglichkeit, spielerisch Bewegungsabläufe zu trainieren, so dass das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten weiter wachsen kann
Gemeinsame Aktivitäten reichen von Räuberhöhle bauen bis zu Wahrnehmungs-, Orientierungs- und Bewegungsspielen.

Oft zieht es uns spontan zu unserer Waldhütte. Wir empfehlen deshalb die Kinder immer mit wettergerechter Bekleidung und Schuhwerk in den Kindergarten zu bringen.

Nach Ankündigung findet im Sommerhalbjahr eine Waldwoche statt. Zu gegebener Zeit erhalten Sie hierzu einen Informationsbrief.

Die in der Natur möglichen Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrungen und das Leben mit verschiedenen Witterungsbedingungen hilft den Kindern auf dem Weg zu mehr Eigenverantwortlichkeit und lässt sie ihre nähere Umgebung

Wie schön, dass Du geboren bist …
Wie schön, dass Du geboren bist …

So feiern wir Geburtstag

Es riecht schon beim Eintreten in den Kindergarten nach Geburtstagskuchen!
In der Garderobe steht die kleine Tafel mit dem Foto des Geburtstagskindes.
Jeder weiß Bescheid!

"Heute kann es regnen stürmen oder schneien
denn du strahlst ja selber wie der Sonnenschein.
Heut ist dein Geburtstag, darum feiern wir,
alle deine Freunde freuen sich mit dir.

Ref.: Wie schön dass du geboren bist
         wir hätten dich sonst sehr vermisst.
         Wie schön dass wir zusammen sind
         wir gratulieren dir Geburtstagskind.

Unsere guten Wünsche haben ihren Grund
bitte bleib doch lange glücklich und gesund.
Dich so froh zu sehen ist was uns gefällt
Tränen gibt es schon genug auf dieser Welt.

Montag, Dienstag, Mittwoch, das ist ganz egal,
Dein Geburtstag kommt im Jahr doch nur einmal.
Darum lasst uns feiern dass die Schwarte kracht,
heute wird getanzt, gesungen und gelacht."
… singen und spielen wir mit Instrumenten, wenn das Geburtstagskind mit zwei Freunden den vorbereiteten Gruppenraum betritt und auf dem Geburtstagssessel Platz nimmt.

Zunächst werden die Kerzen gezählt und der Kuchen bestaunt.

Alle gratulieren persönlich.

Wir singen ein Wunschlied und legen gemeinsam ein "Geburtstagsbild", zu dem auch ein Geschenk gehört.

Danach verteilt das Geburtstagskind seinen Kuchen.

Das Auspusten der Kerzen und das dreimalige "Hochlebenlassen" beendet das Ritual.

Bücher öffnen Welten….
Bücher öffnen Welten….

Bilderbuchkino

Einmal im Monat, mittwochs, kommt Frau Koch aus der Stadtbibliothek zu uns in den Kindergarten um uns im Bilderbuchkino eine Geschichte zu zeigen und vorzulesen. Die Geschichten werden den Projekten, Jahreszeiten oder aktuellen Ereignissen entsprechend ausgewählt. Die Kinder sitzen in Stuhlreihen vor der Leinwand. Kurze Geschichten werden auch wiederholt. Dabei haben die Kinder die Aufgabe, einzelne Sequenzen, die sie in Erinnerung behalten haben, selbständig wiederzugeben. Dies dient der Konzentrations- und Sprachförderung.
Sie werden dabei dazu angehalten, in Sätzen zu antworten, den anderen Kindern zuzuhören und jedes Kind aussprechen zu lassen, eigene Formulierungen zu benutzen und somit auch ihren Wortschatz zu erweitern.

Das Bilderbuchkino und die Geschichte werden rechtzeitig mit einem Plakat im Kindergarten und in der Krippe angekündigt.

Für die Krippenkinder beginnt es 8.30 Uhr, für die Kindergartenkinder 9.00 Uhr.

Die Kinder haben sehr viel Freude an diesem Termin.

Das "Würzburger Trainingsprogramm"
Das "Würzburger Trainingsprogramm"

Vorbereitung auf das Lesen und Schreiben

Die zukünftigen Schulkinder werden durch das Würzburger Trainingsprogramm auf die Schule vorbereitet. Das Programm umfasst ca. zwanzig Wochen und sollte möglichst täglich zehn bis zwanzig Minuten mit einer kleinen Gruppe von Kindern durchgeführt werden.

Das Trainingsprogramm besteht aus sechs Übungseinheiten, die inhaltlich aufeinander aufbauen und das Ziel verfolgen, den Vorschulkindern Einblick in die Lautstruktur der gesprochenen Sprache zu vermitteln.

Im Vordergrund steht die Analyse sprachlicher Segmente wie Wörter, Reime, Silben und Phoneme. Es geht nur um das genaue Hinhören und Zerlegen, nicht um das vorgezogene Erlernen von Buchstaben oder gar das Lesen- und Schreiben- lernen.

- In der ersten Einheit ("Lauschspiele") üben die Kinder, ihre Aufmerksamkeit auf Geräusche zu richten und diese zu benennen.
- Anschließend geht es um Reime. Die Kinder sprechen Reime nach oder finden zu vorgegebenen Wörtern eigene Reimwörter.
- Die dritte Einheit hat das Thema Sätze und Wörter. Die Kinder lernen, dass Sätze sich in kleineren Einheiten, nämlich Wörter zerlegen lassen und das maneinzelne Wörter zu neuen Wörtern verbinden kann.
- Bei den Übungen zum Thema Silben sammeln die Kinder die Erfahrung, dass sich Wörter in Silben zerlegen lassen und andererseits mehrere Silben zu einem Wort zusammengefügt werden können.
- In der fünften Einheit geht es um den Anlaut, also dem ersten Laut im Wort.
  Die Kinder machen über verschiedene Sinneskanäle Erfahrungen mit Lauten.
- In der sechsten Einheit "Phoneme" beschäftigen sich die Kinder schließlich mit den einzelnen Lauten innerhalb eines Wortes. Sie fügen vorgegebene Einzellaute zu einem Wort zusammen oder zerlegen Wörter in 
  Einzellaute (Rose/r/o/s/e).

Das Programm wird mit vielen Bildern, Bewegungs- und Singspielen spielerisch gestaltet und will den Kindern nicht nur Einblick in die Welt der Laute, sondern auch Freude am Umgang mit Sprache vermitteln.

Die Wirksamkeit dieses Programms wurde an der Universität Würzburg überprüft und es konnte belegt werden, dass Kinder, die an der Förderung teilgenommen hatten, beim Lesen und Schreiben deutlich besser abschnitten.

Schritt für Schritt zum Schuleintritt
Schritt für Schritt zum Schuleintritt

Rückt die Einschulung näher, kommt im Kindergarten auf Kinder und Eltern noch vieles Neues zu

So nah, wie Kindergarten und Grundschule in Hohegeiß beisammen liegen, so nah soll den zukünftigen Schulkindern "ihre" Schule gebracht werden (emotional).

Viele verschiedene kleine und große Bausteine sind nötig, um den Kindern einen gleitenden und stabilen Übergang vom Kindergarten zur Grundschule zu ermöglichen. Dazu gehören die Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen der Grundschule, gemeinsame Veranstaltungen für Kinder und / oder Eltern und auch gegenseitige Besuche.

Es finden Elternabende in Zusammenarbeit mit der künftigen Klassenlehrerin zum Thema: "Übergang Kindergarten-Grundschule“ statt. Auch Einzelgespräche sind möglich, um Unsicherheiten, die die Entwicklung der Kinder in Bezug auf Schulfähigkeit betreffen, klären zu können.

Ein festes Angebot sind unsere "Zuckertüten"-Bastelabende, an denen liebevoll gebastelte Unikate entstehen.

Die Verkehrserziehung spielt in dieser Phase ebenso eine wichtige Rolle. Eltern und Kinder werden auf den "Ersten Alleingang" (Elterntreff "Kind und Verkehr") vorbereitet.

Die Schulkinder können auch schon mal allein in den Kindergarten kommen, um dann stolz zu Hause anzurufen (Telefonnummer!).

Alle Kindergartenkinder bringen, nach Absprache mit den Eltern jeweils ein künftiges Schulkind nach Hause. Das Kind zeigt seinen Schulweg und gemeinsam werden Gefahrenquellen herausgefunden.

Die künftigen Schulkinder besuchen ihre Freunde in der 1. und 2. Klasse und erleben gemeinsam eine Stunde Unterricht.
Ein Ritual, und für Kinder ein wichtiger Höhepunkt, der den Abschied vom Kindergarten und den Beginn einer neuen Lebensphase markiert, ist das gemeinsame Schlafen im Kindergarten.

Am Tag der Einschulung begleiten wir die Schulkinder und wünschen ihnen alles Gute und viel Spaß in der Schule.

Einzeln sind wir nur Worte, gemeinsam ein Gedicht!
Einzeln sind wir nur Worte, gemeinsam ein Gedicht!

Die Zusammenarbeit im Team

Die Leiterin des Kindergartens ist der erste Ansprechpartner für Eltern, Dienststelle und andere Institutionen. Sie vertritt die Einrichtung in der Öffentlichkeit.

Die Gruppenarbeit verrichten die Mitarbeiter eigenständig in Absprache.

Aushilfskräfte werden als Zweitkraft eingesetzt.

Die Verfügungszeit wird für Vor- und Nachbereitung der täglichen pädagogischen Arbeit, Dienstbesprechungen, Elterngespräche, Supervisionen, Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, Einkauf und Literatur genutzt.

Veranstaltungen, wie zum Beispiel Laternenumzug, Herbstfest, Nikolausfeier, Sommerfest, Kindergartenfahrten und Schlafen im Kindergarten mit Schulanfängern sind Betreuungszeiten.

Schülern und Praktikanten bieten wir im Rahmen ihrer sozialpädagogischen Ausbildung die Möglichkeit unseren Gruppenalltag mitzuerleben und mitzugestalten. Die Praxisanleitung übernimmt die Leiterin des Kindergartens.

Nur gemeinsam sind wir stark
Nur gemeinsam sind wir stark!

Unsere Zusammenarbeit mit den Eltern

Der Kindergarten soll eine Ergänzung zur Familienerziehung sein. Eltern und Erzieher sind Erziehungspartner, das bedeutet gegenseitige Wertschätzung, das Ernstnehmen der Bedürfnisse des Anderen und ein Einverständnis zum Wohle des Kindes. Ein entspannter Umgang der Eltern und Mitarbeiter ermöglicht ein problemloses und unbelastetes Wechseln der Kinder zwischen beiden „Welten“. Beteiligung der Eltern bedeutet gegenseitige Anerkennung von Kompetenzen, wobei eine Transparenz der pädagogischen Hintergründe besonders wichtig ist. Die Fähigkeiten der Eltern bereichern die Angebots- und Beschäftigungsvielfalt der Einrichtung, weiterhin gilt für uns, „Eltern sind die Experten für ihr Kind!“

Da der Kindergarteneintritt für jedes Kind individuell ist, wünschen wir uns besonders hier eine kooperative Zusammenarbeit mit den Eltern. Das pädagogische Fachpersonal des Kindergartens wird die Eltern bei allen notwendigen Schritten beratend unterstützen. Bei Bedarf kann auch pädagogisch Fachliteratur ausgeliehen werden.

Der erste Elterntreff findet nach ca. drei Wochen statt. Hier wird die Konzeption vorgestellt.
Die Wahl der Elternvertreter findet statt. Diese bilden den Elternrat.
Der Elternrat, Vertreter der Fach und Betreuungskräfte sowie Vertreter des Trägers bilden den Beirat. Wichtige Entscheidungen des Trägers und der Leitung erfolgen im Benehmen mit dem Beirat -KitaG § 4 Abs.4 Satz1-.

Termine und Themen der stattfindenden Elterntreffs werden für das nächste Halbjahr besprochen. Feste Bestandteile sind:
- aktuelle pädagogische Themen
- Rückblick auf Projekte
- Weihnachts- und Osterbasteln
- Referenten wie z.B. Kinderarzt, Sprachtherapeuten, Verkehrswacht, Schulleiter, Aktion "gesunde Zähne", Bücherangebote
- Vorbereitung von Festen

Alle Eltern bekommen die Elterntreff- und Veranstaltungstermine für das nächste Halbjahr schriftlich.

Laufende Themen oder Projekte werden an der Tür zum Gruppenraum ausgehängt.
Aktuelle wichtige Informationen können Sie der Tafel im Eingangsbereich entnehmen.

Feste, wie z. B. Nikolausfeier, Weihnachtsfeier, Fasching, Muttertag, Sommerfest, Herbstfest und Laternenumzug wollen wir gemeinsam mit Kindern und Eltern erleben, auch mit dem "Mut zur Einfachheit", das heißt, nicht das Konsumieren, sondern das Erlebnis und die Erfahrung stehen im Vordergrund.

Wir bitten alle Eltern, morgens nur wichtige Kurzinformationen an uns weiterzugeben.

In der variablen Abholzeit bis 15.00 Uhr gibt es wieder die Möglichkeit für kleine Gespräche oder Rückmeldungen.

Ideen, Probleme, Erfahrungsaustausch, Kritiken und Anregungen, die nicht alle Kinder oder Eltern interessieren, können in einem Elterngespräch mit Terminabsprache außerhalb der Betreuungszeit geführt werden.

Die Arbeit nach außen ist ein Spiegel der Arbeit nach innen
Die Arbeit nach außen ist ein Spiegel der Arbeit nach innen

Welche Kontakte haben wir in der Öffentlichkeit

Öffentlichkeitsarbeit weckt bei anderen Menschen Neugierde. Schwerpunkte, Ziele und Aufgaben des Kindergartens werden transparent.
Der Kindergarten soll als Interessenvertretung für die Kinder wirken.
Die Zusammenarbeit und damit die Beziehungsgestaltung mit anderen Personen und Institutionen werden verbessert und diskussionsfähig.
Öffentlichkeitsarbeit zielt auf ein eigenständiges profiliertes Erscheinungsbild der Einrichtung hin, um die Herstellung eines dauerhaften Vertrauensverhältnisses entstehen zu lassen.
Durch die Identifikation mit der Einrichtung sind Mitarbeiter "Botschafter" der Einrichtung.

Beispiele zur Vernetzung oder für Öffentlichkeitsarbeit:
Wir arbeiten mit der Kindertagesstätte „Bodezwerge“, der Grundschule, der Kirche, der Bücherei, der Aktion "Gesunde Zähne", dem Kinderschutzbund, der Verkehrswacht, Kinderärzten, dem Gesundheitsamt, dem Zahnarzt, den Mitarbeitern der Erste Hilfe sowie mit Fachschulen zusammen.
Ebenso haben wir regelmäßige Kontakte mit Mitarbeitern der Frühförderung, der Ergotherapie und der Sprachtherapie.

Arbeitsgruppen oder Arbeitskreise des Landkreises oder des Niedersächsischen Landesjugendamtes sind wichtige Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch mit anderen Einrichtungen.
Schüler von Allgemeinbildenden Schulen erhalten die Möglichkeit einen Einblick in das Berufsfeld der Erzieherin zu bekommen, Praktikanten aus sozialpädagogischen Fachschulen wird eine qualifizierte Praxisausbildung geboten. Dadurch ergeben sich neue Impulse für den Kindergartenalltag und die Konzeption wird ein Stück in die Öffentlichkeit getragen.

Fortbildung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Ende des Kalenderjahres werden die angebotenen Fortbildungsseminare oder Fachtagungen für das kommende Jahr geplant.

Der Kindergarten Hohegeiß nimmt nach Absprachen auch gern an aktuellen Anlässen teil z. B. Umzug zum Jubiläum, Walpurgisumzug oder Martinsumzug.
Ein Elterntreff mit dem Thema "Übergang vom Kindergarten zur Grundschule" findet in Zusammenarbeit mit der künftigen Lehrkraft der 1. Klasse im Kindergarten statt.

Wer ist für uns zuständig?
Wer ist für uns zuständig?

Zusammenarbeit mit dem Träger


Der Träger des Kindergartens ist die Stadt Braunlage. Die Stadtverwaltung ist eine Einheit. Die Dienstgeschäfte sind nach den Erfordernissen und Zielen der gesamten Behörde zu erledigen. Um einheitliche und abgewogene Entscheidungen zu sichern, arbeiten alle Organisationsformen zusammen.

Die Bestimmungen des Verwaltungshaushaltes regeln die Zusammenarbeit mit dem Träger in verwaltungstechnischen Dingen.
An- und Abmeldungen, Urlaubs- und Krankheitsregelungen, Vertretungszeiten, Gebühren, Bestellungen, Rechnungen, Anträge, Fortbildungen, Investitionen, Instandsetzungsaufträge und Schriftverkehr mit anderen Institutionen bereitet die Leiterin des Kindergarten vor und leitet diese an das zuständige Amt weiter.

Die Leiterin erhält pro Kind/Monat 8,48 Euro bzw. 10,60 Euro als „Handkasse“ zum Einkaufen des Frühstücks.

Die Leiterin pflegt regelmäßigen Kontakt zum Träger. Sie trägt die Gesamtverantwortung für die pädagogische Arbeit und Abwicklung der Organisationsabläufe. Weiterhin ist sie verpflichtet Informationen über Ausstattung, deren laufende Unterhaltung, Sicherheit und Aufsicht an die zuständigen Ämter weiterzugeben.

Dem Träger obliegt die Fürsorgepflicht für alle Belange des Kindergartens.

Eine direkte Zusammenarbeit zwischen Eltern, Mitarbeiter- und Trägervertreter findet im Beirat statt. Zum ersten Elterntreff des beginnenden Kindergartenjahres und zu großen Festen wird der Träger eingeladen.
Gegenseitige Teilnahme von Kindergartenleitung und Trägervertretung an Sitzungen oder in Gremien wird bei Bedarf gewährleistet.

Die Leiterin oder ihre Stellvertreterin wird an der Auswahl des Personals beteiligt.

Eine aktuelle Konzeption liegt dem Träger jederzeit vor.

Die Mitarbeiter des Kindergartens können Mitglied in der Gemeinschaftskasse sein und am jährlichen Betriebsausflug teilnehmen.