Gemeinsame Pressemitteilung: Appell an Harzbesucher

Aus gegebenen Anlass haben wir uns dazu entschlossen eine gemeinsame Pressemittteilung herauszugeben, um nochmal ausdrücklich von Ausflügen in den Harz abzuraten:


Der Harz als Tourismus- und Naherholungsregion und seine Kommunen im und um den Oberharz freuen sich immer über Gäste. Doch in Zeiten einer Pandemie und mit den Erfahrungen der letzten Tage in Bezug auf das gegenwärtige Besucheraufkommen treibt uns die Sorge um die Sicherheit der Gäste und der einheimischen Bevölkerung um.

Wir bitten Sie daher inständig, aktuell  von einem  Ausflug in den Harz abzusehen. Wir alle lieben den Harz und das ist wunderbar, bitte handeln Sie jedoch besonnen und vernünftig.

Sehr gut können wir Ihre Sehnsucht nach einem Spaziergang in der Natur verstehen, nach einem Ausflug in die Harzer Winterlandschaft. Leider haben zu viele Menschen jedoch gerade die gleiche Idee und es machen sich so viele Gäste auf den Weg zu uns, dass es vielerorts unter den aktuellen Bedingungen zu besorgniserregenden Zuständen kommt.

Schon bei der Anreise bilden sich kilometerlange Staus, gefolgt von einer nahezu aussichtslosen Parkplatzsuche vor Ort. Seilbahnen, Ski- und Rodellifte sowie Hotels, Gaststätten und Cafés sind geschlossen. Es gibt keine Einkehr- oder Aufwärmmöglichkeiten und es sind nur wenige öffentliche Toiletten in den Ortslagen vorhanden. Menschen drängen sich auf stark belebten Rodelflächen und touristischen Plätzen, vollen Parkplätzen und Wanderwegen - man kommt sich gefährlich nah und der so wichtige Abstand zu einander kann ggf. nicht mehr eingehalten werden.

Mit Ihrem solidarischen Verhalten unterstützen Sie den Kampf gegen die Corona-Pandemie und damit auch die Entwicklung zu einem hoffentlich baldigen entspannteren Wiedersehen im Harz.
 
Bürgermeister Stadt Bad Harzburg Ralf Abrahms
Bürgermeister Stadt Braunlage Wolfgang Langer
Bürgermeisterin der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld Britta Schweigel
Oberbürgermeister der Stadt Goslar Dr. Oliver Junk
Landrat des Landkreises Goslar, Thomas Brych
Polizeiinspektion Goslar
Harzer Tourismusverband