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Silberhütte

Der Ortsteil Silberhütte liegt ca. 2 km südlich von St. Andreasberg an der L520/L521.

Der Ortsname geht auf die bis 1912 dort ansässige Silberhütte zurück, die die Erze aus den Sankt Andreasberger Gruben verhüttete.

Um 1900 herum wurden Überlegungen zur Schließung der Silberhütte angestellt, welche aber aus Rücksicht auf die Beschäftigten vorerst unterlassen wurde. Nach Außerbetriebnahme der Grube Samson wurden zunächst Fremderze aus Übersee verhüttet, bis 1912 die endgültige Stilllegung vollzogen wurde. Mit dieser Verzögerung sollte der Verlust von Arbeitsplätzen in Sankt Andreasberg abgepuffert werden. Das Gelände und die Gebäude wurden an holzverarbeitende und andere Gewerbe verkauft mit der Auflage, Arbeitsplätze zu schaffen. In den folgenden Jahren aber zeigte sich, dass diese Auflage nicht erfüllt werden konnte. Den größten Teil der Silberhütte kaufte Kommerzienrat Rudolph Alberti, der zeitweise an diesem Standort die Harzer Werke „Glück Auf“ betrieb, die jedoch 1929 stillgelegt wurden. Im selben Jahr wurde auch die Bauholzwerke und Kistenfabrik, die ebenfalls auf dem Gelände angesiedelt worden war, stillgelegt.

(Quelle: Wikipedia)